Kadaverkrone

18. Calistril 4711

Wir lernen uns vor den Ruhelanden in Ravengro – ein Dorf in Ustalav – kennen. Dan Bao, ein alternder Mönch mit geschwollener Redeweise, Dorakh Gashghul, Halborkmagier dessen Klappe noch größer ist als er selbst und Eudoxius Menhir, ein junger hitzköpfiger Paladin ohne Manieren.
Dort erwartet uns schon Kendra Lorrimor, die Tochter des Verstorbenen Petros Lorrimor. Zusammen begeben wir uns zum Ort der Beerdigung und lernen dabei jede Menge alte Leute und ein kleines Kind kennen. Vater Vauran Grimmgräber ist unser Geistlicher. Auf dem Weg kommt es zu einem Streit mit den Dorfbewohnern.
(Mönch + Streit schlichten = Ne, lieber nicht…dafür haut er aber gut zu.).
Später begeistert Dan Bao aber bei seiner Grabesrede.
(Paladin + Grabesreden = Könnte in Zukunft zu einem Problem werden!)
Später im Haus von Kendra Lorrimor lernen wir den Ratsherr Vashian Feuerross kennen – bisserl dick der Kerl.
Das Testament wird eröffnet, wir denken darüber nach unsere Gruppe zu verkleinern.
( Der Spielleiter ist jedoch dagegen, er nimmt wohl an, dass der Mönch das Abenteuer allein nicht schafft.)
Laut seinem Testament sollen wir:
- “gefährliche” Bücher nach Lepidstadt in die Universität bringen.
- Ein Buch, mit einem Auge auf dem Rücken eines Skarabäus, soll Embreth Daramid übergeben werde. Dabei sollen wir gleich unseren Lohn, 100 Platinmünzen, abholen.
- und seiner Tochter noch für eine gewisse Zeit beistehen.
In der Truhe – der Hinterlassenschaft von Petros Lorrimor für uns – finden wir noch zusätzlich sein Tagebuch. Darin erfahren wir etwas über den Wispernden Pfad.

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19. Calistril 4711

Gleich morgens früh lernen wir den sympathischen Dorfbullen Benjen Keller kennen. Dieser verdächtigt uns das Denkmal des Gefängnisdirektors mit einem blutigen V verschönert zu haben – war aber leider nicht unsere Idee.
Wir laufen danach erstmal blöde durchs Dorf, kommen dabei auf die Idee Nachforschungen über das Gefängnis Schreckenfels und den Wispernden Weg im Tempel der Pharasma anzustellen. Die Akolythen halten aber einen Mönch und einen Paladin nicht für gut genug.
Dan Bao sieht am Grab von Vallamir Feuerross Gespenster. Auf dem Grabstein steht so etwas wie:
„Kommt in mein Reich, wenn ihr genauso mächtig werden wollt wie ich“. Leider hat der Mönch nicht richtig aufgepasst, deshalb ist der Wortlaut hier nur so ungefähr. Jedoch konnte er sich das Todesjahr merken – 4661 AK.
Wir wissen nicht weiter, also gehen wir erstmal ein Bier trinken.
Am Dorfplatz angekommen, hören wir dort einige Dorfbewohner musizieren. Ebenfalls stehen dort drei Nachrichtenpfähle. Dorak und Eudoxius schauen sich die Nachrichten an.
Derweil vernimmt der Mönch ein Flötenspiel – hmmm, kein Flötist unter den Musikerbauern, merkwürdig! Die Blutmücken, die daraufhin erscheinen, sind kein Problem für uns. Dorfmusiker gerettet!
Beim anschließenden Bier erfahren wir etwas über Schreckenfels.

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20. Calistril 4711

Wir werden immer noch nicht in den Tempel gelassen und suchen deshalb Vater Grimmgräber auf. Nachdem wir auf den Ruhelanden ein paar Skelette erschlagen haben, versprechen wir ihm auf den Friedhof aufzupassen. Dafür darf einer von uns im Tempel nachforschen: der vertrauenerweckende Halbork – war klar.
Während Dorakh sich die Aufzeichnungen im Tempel der Pharasma anschaut, wandern Dan Bao und Eudoxius ziellos durch den Friedhof, um dann zielstrebig eine Gruft voller im Testamentzusatz erwähnter Relikte anzusteuern. Schloss ist offen, informieren Grimmgräber, bekämpfen Tausendfüssler, bekommen Untotenbekämpfungsausrüstung, bemerken das Fehlen unseres fest eingeplanten Elitebogenschützens, haben jetzt aber viele lustige Pfeile.

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21. Calistril 4711

Wir stellen Nachforschungen an…ergebnislos. Was wir herausbekommen: Das Dorf ist sehr teuer, der Rathausbedienstete sehr unfreundlich, die Schule sehr elitär.

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22. Calistril 4711

Morgens schaut der Dorfbulle wieder bei uns vorbei. Überraschung, zweiter Buchstabe am Denkmal: V E.
Wir stellen weitere Nachforschungen im Dorf an. Nachts hören Dan und Dorakh eine Kutsche, Eudoxius lediglich zu Bruch gehende Teller. Dafür sieht der Paladin den madenzerfressenen Geist des Professors.
Wir gehen durchs Dorf und treffen zwei Ghule, sind nach der Begegnung halber Tod, lassen uns am Tempel für teures Gold heilen und freuen uns auf den nächsten Morgen.

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23. Calistril 4711

Unser Paladin sieht in der Nacht seinen Namen an der Wand mit Blut geschrieben. Er meint, er sei auf Schreckenfels als Gefangener. Der Rest durfte durchschlafen.
Wir gehen zur Burg Schreckenfels, um die genauen Umstände des Todes des Professors zu untersuchen, finden das Gebäude an sich aber viel interessanter. Wir vergessen die Nachforschungen und genießen die einschlägige Gefängnisatmosphäre mit Holztür-Orkaxtflair, Flamenschädeldeko, Eiskonfetti und einem „feuerspukenden“ Ofen, gegen den wir unsere überlegene Fähigkeit einsetzen – wir laufen weg!

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24. Calistril 4711

Kommen uns stärker vor – Stufe 2, juhu! Wir stellen weitere Nachforschungen an und erholen uns von unseren Wunden.

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25. Calistril 4711

Wir gehen zurück nach Schreckenfels. Unterwegs treffen wir auf ein paar spielende Kinder mit einem sehr gefühlvollen Lied.
Auf Schreckenfels angekommen, finden wir Runen rund um das Gefängnis, die den Gefängnisdirektor Lyvar Falkran wohl an das Gebäude binden sollten, sowie an der Todesstelle einen kaputten Wasserspeier.
Wir bekämpfen Sensen, Handschellen, Brandeisen, Zwangsjacken, Spinnen (klein, nur hundsgroß) und unsichtbare Geister.
Wir machen Bekanntschaft mit dem Geist der verstorbenen Frau des Gefängnisdirektors und reden mit Ihr. Ihr Name ist Vesorianna Falkran. Sie meint, wir sollen die Geister der fünf mächtigsten Gefangenen zerstören und ihr ein Zeichen ihres Mannes vorbeibringen, damit sie alle Geisterscheinungnen auf Schreckenfels zerstören kann.

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26. Calistril 4711

Wir vermissen heute morgen den Besuch des Konstablers, um uns den 3ten Buchstaben am Denkmal zu zeigen – kommt doch nicht alle drei Tage. Unser Magier verpennt den Nachmittag.
Am Abend findet bei Sonnenuntergang eine Ratsversammlung statt, der Grund dafür sind die, zwischenzeitlich auch von den Dorfbewohnern wahrgenommenen, Zwischenfälle im Dorf.
Das Rathaus ist voll und vorne auf einem Podium sehen wir den Dorfrat, bestehend aus Vaschian Feuerross, einem weiteren Kerl und zwei Frauen.
Wir erfahren, dass noch mehr Blutmücken und untotes Volk in der Gegend tätig ist.
Mitten in der Versammlung explodieren fünf Öllampen und es beginnt zu brennen.
Wir retten erstmal die Dorfbewohner, löschen das Feuer und schalten zusammen mit dem Konstabler zwei hereinplatzende Flammenschädel aus.
Endlich vertrauen uns die Dorfbewohner, somit steigt unsere Einkaufseinstufung von teuer auf annehmbar und die Heilung im Tempel der Pharasma ist nun gratis.
Wir bekommen noch 500 Gold, wenn wir uns der Vorkommnisse im Dorf annehmen – hmm, nett wenn man für etwas bezahlt wird, was man eh machen wollte.
Der Paladin würde es auch umsonst machen, die Blicke der anderen verdammen ihn aber zum Schweigen…wie unverständlich!

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27. Calistril 4711

Wir lassen jetzt nachforschen! Mit dem neu gewonnenen Gold und dem Vertrauen der Dorfbewohner stellen wir jetzt nicht nur selbst Nachforschungen an, sondern stellen auch einen Akolythen ein, der uns im Tempel der Pharasma zur Seite steht. Somit geht das ganze etwas schneller.
Wir finden noch am gleichen Tag heraus, was es mit Vater Scharlatan auf sich hat.

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