Caliphas

Vom Encarthan See, vorbei an erntenden Felsen segelnd, erscheinen zögerlich tausend Nebelscheinwerfer aus dem wirbelnden Dunst und der unheimlich hallende Lärm von unzähligen gesichtslosen Seelen verkündet die Ankunft in Caliphas, der nebelverhangenen Hauptstadt Ustalavs. Konstruier hinter dem tückischen Schild eines natürlichen Wellenbrechers, floriert Caliphas las Ustalavs reichste, best zugängliche und kosmopolitischte Stadt. Diese Faktoren – zusammen mit anderen, geheimnisvolleren Überzeugungskräften- argumentierten für den königlichen Hof für den Umzug in die Stadtmauern vor über 30 Jahre. Obwohl eine neue Hauptstadt, ist Caliphas doch eine alte Stadt und die grimmigen Statuen, hoch hinausragende Strebepfeiler, scharfe Giebeln und endlose einschüchternd Verschönerungen, die gemeinsam die ominösen Strukturen der älteste Stadt der Nation schmücken. Die schwarzen Wolken, die die neue Fabriken in den Himmel rülpsen, mischen sich mit den häufigen Nebel und verhüllen einige Teile der Stadt in einen erbärmlichen Mantel aus Asche.Doch zahlreiche Gärten, private Menagerien, und eingezäunte Parks säumen das überfüllte Stadtbild und machen Caliphas lebendiger als viele andere ustalavische Städte – die oft eher als Gräber für tote Fürsten geeignet scheinen. Die vergangenen Jahrzehnte haben Tausende von Einwanderern in die Hauptstadt gebracht. Während die adeligen Einwanderer luxuriöse Behausungen mit Leichtigkeit finden und schaffen, haben ihre ärmeren Begleiter deutlich mehr Schwierigkeiten. Eine solche Schwierigkeit hat nicht nur zur Überbevölkerung geführt, sie erhöhte das Elend und Gewalt auf den Straße in Teile der Stadt mit fremde Verbrechen gegen die die Gendarmerie wenig zur Verteidigung besitzt, so wie Entführung, Sklaverei, unterirdischen Kämpfe, mysteriöse Morde, und Gerüchte über Schrecken die inmitten der städtischen labyrintischen Abwasserleitungen lauern.

Caliphas

Kadaverkrone Lampshader