Kadaverkrone

29. Gozran

Den ganzen Tag gehen wir verschiedenen Mutmaßungen nach. Jedoch finden wir weder brauchbare Spuren noch Personen, die uns in dieser Hinsicht haben weiterhelfen können. Um einen weiteren Abgleich mit den eventuell beteiligten Personen machen zu können, fehlt uns zudem die Personenliste des Schneiders. Am Abend bekommen wir im Vampiruntergrund in Erfahrung, dass der Schneider zu Hause sei. Wir machen uns also noch zu später Stunde auf den Weg.
Dort geht uns in der Dunkelheit ein Licht auf, als wir gegenüber des Hauses dieses vampirischen Schurkens von Schneider eine Schreinerei entdecken. Wir wollen nicht länger warten und Dorakh zögert nicht, uns in die Schaufenstervitrine zu teleportieren. Schnell merken wir aber, dass dieses Haus schwer bewacht wird und kämpfen bald mit drei Vampiren, die wir von außerhalb nur als Schaufensterpuppen wahrgenommen haben.
Im ersten Stock treffen wir noch auf einige Wachen, diese sind uns, beziehungsweise Dan Bao, nicht gewachsen. Während Eudoxius mit einer Wache herumspielt, übernimmt der Mönch fünf weitere ohne größere Mühen. Dorakh will sich den jämmerlichen Verteidigungsversuch dieser Wachmanschaft nicht einmal anschauen und macht sich derweil an die Untersuchung der bereits Überwältigten und ihrer Räume.
Anschließend untersuchen wir die Lagerräume im Erdgeschoß, als uns in einem der Räume acht Ghule entgegentreten, platzt dem Paladin der Kragen und eine geweihte Welle aus reiner Energie des Guten erlöst sofort sieben der Ghule aus ihrem unheiligen Leben. Drei Dämonen machen den Kampf dann doch etwas interessanter, jedoch war ihre Fähigkeit weitere Dämonen zu beschwören dem noch immer schwärendem Zorn des Paladins und den gezielten Faustschlägen Dan Baos nicht gewachsen.
Im Untergeschoß treffen wir unvorbereitet auf vier weitere Vampire, die uns kräftig zusetzen. Wir ziehen uns erstmal mit Hilfe von Teleportation zurück. Nach einer kurzer Besprechung und Regenerationsphase bereiten wir uns erneut auf den Kampf vor und per Teleport geht es zurück zu den Vampiren. Ein von Dorak beschworenes Monster beschäftigt die Vampire, während Dan Bao und Eudoxius sich daran machen, die Körper aus ihrer festen Form zu treiben. Drei Vampirbruten und der von uns gesuchte Radvir mischen sich in den Kampf ein, jedoch können Sie den Kampf nicht für sich entscheiden und so entschwindet Radvir als Nebel durch die Wand.
Jetzt muss es schnell gehen. Wohin ist Radvir entkommen?
In einem weiteren Raum finden wir drei Vampire, die gefesselt und gepfählt in einem Raum auf ihr Ende warten. Diese befreien wir aus dieser Lage, damit sie nach ihrer Regeneration dem Oberhaupt der Vampire über das Geschehene berichten können. Noch immer geben wir die Suche nach dem Sarg dieses Schergen nicht auf und finden, einige Sarkophagfallen.
Als wir die Suche schon aufgeben wollen, entdecken wir eine geheime Kammer in der die eigentlichen Särge der Vampire stehen, aber keine Spur von Radvir. Doch hinter einer verborgenen Schrankwand entdecken wir die Kammer des Schneiders und treiben ihm einen Pflock durchs Herz, kurz bevor er sich wieder regenerieren kann. Auf der Such nach Hinweisen entdecken wir den Namen Adivion Adrissant – A.A. wie auf dem Brief – und eine zusätzliche Spur führt uns auf die Fährte der Schwestern Eisa und Hedna Dublesse. Die in einer ehemaligen Abtei der Lymirin scheinbar Vampirkörper gegen Blutbräu eintauschen.
Vor Morgengrauen führt der alte Vampir Luvik den Verräter auf einen der höchsten Türme der Stadt, wo er diesen so pfählt, so dass dieser zum ersten Mal in seinem untoten Leben die Kraft der Sonne zu spüren bekommt – Gleichzeitig ist es auch das letzte was der verräterische Vampir auf dieser Erde wahrnimmt.
Luvik dankt uns und meint, dass er noch einige Tage braucht um sämtliche Beweise zusammenzutragen und entlässt uns einstweilen. Da die Vampire des Verräters noch immer gepflockt im Keller herumliegen, kehren wir nochmals in die Schneiderei zurück und legen ihre Körper in die Sonne, so dass zumindest ein paar der Vampire für immer von dieser Welt entschwinden. Darüber scheint nicht nur der Paladin glücklich.

Comments

Lampshader

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.